Gemeinsam gegen Rassismus

Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.“ – Nelson Mandela

Symbolbild für Zusammenhalt, Quelle pixabay/truthseeker08

Die CDA Aachen stellt sich gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung. Die Aktuellen Entwicklungen bestürzen uns und haben uns zutiefst betroffen gemacht. Mit den Worten unseres JU Kollegen aus dem Kreis Steinfurt, Clifff Okoro, sagen auch wir, dass es Rassismus auch in Deutschland gibt und Schweigen das Problem nicht lösen wird.

Allerdings wird eine pauschale Verurteilung der Polizistinnen und Polizisten in Deutschland dem Problem ebenfalls nicht gerecht. Der Blick nach Amerika zeigt deutlich, wohin populistische Zuspitzungen und Vereinfachungen führen und wie gegenseitiges Vertrauen in der Gesellschaft erodiert. Wenn sich Polizei und Zivilgesellschaft nicht mehr als Partner sehen, stellt das die Grundfesten einer offenen und freiheitlichen Gesellschaft in Frage.

Als Vorsitzender der CDA Aachen sagt Uwe Boester: „Die Demonstrationen gegen Rassismus in Deutschland sin unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften zu begrüßen und formulieren ein berechtigtes und im Grundgesetz aus Artikel 1 ableitbar. Ganz grundsätzlich die deutschen Verhältnisse „vor der eignen Haustür“ mit denen in den USA zu vergleichen und den Eindruck einer Parallelität der Situationen zu unterstellen, geht eindeutig zu weit. Solche Äußerungen säen dort Misstrauen, wo bisher großes Vertrauen besteht, nämlich zwischen den Bürgern und der Polizei.“

Weiter sagt Uwe Boester: „Unser Ziel muss es als Gesellschaft sein, dass Diskriminierung Aufgrund von Aussehen, Alter, Hautfarbe, Herkunft oder Religion grundsätzlich keine Basis haben und bekämpft werden. Die Werkzeuge dafür haben wir bereits und die Umsetzung dieses Ziels hängt von jedem einzelnen Bürger ab. Die aktuellen Proteste stimmen mich positiv, dass wir hier gesellschaftlich einen Schritt weiterkommen, ohne alle Fehler anderer wiederholen zu müssen und die Gesellschaft mit Unterstellungen zu spalten.“

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